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Die Nutzer der BASIS Dorf-Uffizi

In den nächsten Wochen stellen wir euch in kurzen Interviews die Nutzer unseres Coworking Spaces vor. Lest rein, es ist und bleibt spannend!

Wir sind stolz auf unser coronasicheres Arbeits-Konzept und halten uns mit der Freude darüber nicht zurück. Wer unsere Socials, Newsletter und den Blog ein wenig aufmerksam verfolgt hat, der hat es sicherlich schon gemerkt: Wir freuen uns schon darauf, nach dem Lockdown unsere Türen für weitere ProWorker zu öffnen. Allerdings behauptet jeder gern von sich selbst das Beste; was wirklich zählen, sind ehrliche Testimonials von Nutzern, die von der BASIS begeistert sind. Deshalb werden wir euch in den nächsten Wochen einige der Arbeitenden in unserem #BASISsafeSPACE vorstellen, die auch während der momentanen Krise nicht auf coronasichere Produktivität verzichten wollen. Den Anfang macht Sabrina Fleischmann, eine junge Vinschgerin, die ihren Arbeitsplatz in der BASIS dem Pendeln nach Lana vorzieht. Aber lest selbst:

 

Interview mit Neuankömmling Sabrina Fleischmann

Sabrina Fleischmann ist 24 Jahre alt und arbeitet bei der Firma All In Consulting GmbH als Junior Controllerin. Sie ist gebürtige Vinschgerin und lebt in Vetzan. Seit dem 01. November 2020 arbeitet sie für die Firma und ist mehrmals in der Woche in der BASIS anzutreffen. Ihr Studium, International Business and Management, hat sie erfolgreich in Amsterdam absolviert und ist jetzt wieder zurück in Südtirol.

Warum bist du in der BASIS?

Die Firma All In Consulting hat ihren Sitz in Lana. BASIS ist natürlich viel näher an meinem Wohnsitz und ich spare mir somit viel Zeit, die ich sonst durch das Pendeln verliere. Für eine Fahrt, also fast 40 Kilometer, brauche ich normalerweise 40–50 Minuten und das dann zweimal am Tag. In die BASIS brauche ich höchstens 5–10 Minuten, was natürlich ein großer Mehrwert ist. Ich spare Zeit und Benzinkosten und die Umwelt dankt es mir auch.

Was ist der Unterschied zwischen deinem Büro und BASIS?

Ich arbeite hier eigentlich ähnlich wie in meinem Büro in Lana. Mit dem Unterschied, dass ich hier in einem großen Raum mit anderen sitze – aber mit eigenem Bereich – anstatt in einem kleinen Büro zu zweit. In der BASIS ist es halt möglich, außerhalb der eigenen Firma aber trotzdem während der Arbeit Kontakte zu knüpfen. Das ist ein großer Vorteil, nicht nur für meinen Job und die Firma, sondern auch für mich persönlich.

Warum bist du während der Coronakrise hier? Fühlst du dich sicher?

Es ist bei uns im Betrieb noch nicht vorgesehen, dass man zwingend im Homeoffice arbeiten muss und darüber bin ich auch sehr froh. Da hätte ich dann wahrscheinlich sehr viel Ablenkung; auch die Trennung von Arbeit und Freizeit würde mir persönlich schwerfallen. Jeden Morgen aufstehen, mich anziehen und aus dem Haus gehen hat einen psychologischen Effekt, der mir hilft eine klare Tagesstruktur zu erhalten. Zudem bin ich froh in der BASIS zu sein, um mich zu Hause nicht völlig sozial abzuschotten. Natürlich wären jetzt 1–2 Tage in der Woche Homeoffice auch ok, aber es braucht für mich einen Ausgleich und ein Mittelmaß um dennoch produktiv zu sein.

Ich fühle mich hier sehr sicher und hatte nie Bedenken oder Angst, dass das anders sein könnte. Hier sind Abstandsregelungen einfacher einzuhalten als in den meisten anderen Großraum- oder kleinen Büros. Es gibt separate Eingänge und genügend Platz, damit man sich „aus dem Weg gehen“ kann. Ich sitze an meinem großen Schreibtisch und der nächste erst wieder über 5 Meter von mir entfernt. Das heißt ich kann ungestört und in Ruhe arbeiten.

Dein Fazit zur BASIS? Kannst du uns ein kurzes Statement geben?

Ich bin froh, dass ich trotz Corona nicht alleine sein muss, sondern in einem sicheren Arbeitsumfeld soziale Kontakte – natürlich auf Distanz – pflegen kann. In der BASIS sind wie gesagt die Abstandsregelungen einfacher einzuhalten als in den meisten anderen Großraum- oder kleinen Büros.

 

Bonus: Das sagt der Chef

Nicht nur die Arbeitenden selbst, auch Arbeitgeber sind froh über das Angebot in der BASIS. Armin Höllrigl, der Gründer und Chef von All In Consulting, ist selbst als Controller und Unternehmensberater tätig und hie und da in der BASIS anzutreffen.

Warum hast du deine Mitarbeiterin bei uns untergebracht?

Meiner Meinung nach ist es nicht mehr so einfach, Mitarbeiter längerfristig an ein Unternehmen zu binden. Ich denke, dass einer der ausschlaggebenden Punkte sicherlich Vertrauen ist. Wenn man Mitarbeitern schon von Anfang an ein gewisses Vertrauen schenkt, fühlen sie sich schneller wohl und sehen sich selbst als wichtig an. Meine Devise ist deshalb, dass Leute besser arbeiten, wenn sie Flexibilität und Vertrauen bekommen.

Meine Mitarbeiterin, die ja in Vetzan wohnt, müsste jeden Tag nach Lana fahren, falls sie nicht gerade bei Kunden unterwegs ist. Das ist natürlich eine weite Strecke und mit hohem Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Für mich ist es nicht wichtig, wann und wo gearbeitet wird – die Arbeit sollte nur zur richtigen Zeit und zufriedenstellend erledigt sein. Deshalb habe ich Sabrina auch in die BASIS „ausquartiert“. Ich war selbst jahrelang Pendler nach Bozen, was mich anfangs nicht weiter gestört hat. Mit der Zeit wurde es aber immer anstrengender und nervenaufreibender. Deshalb denke ich, dass die BASIS für sie praktischer und angenehmer ist – und da ich mich auf sie verlassen kann, ist es eine tolle Lösung.

Ein letzter Punkt, warum sie hier im Vinschgau angesiedelt ist, ist auch der Networking-Gedanke. Unser Ziel ist es, auch den Markt im Vinschgau für uns zu erschließen und dafür wäre Sabrina dann verantwortlich.

Ab und zu arbeitest du ja auch von der BASIS aus, warum?

Ja genau, ich versuche auch in Zukunft einmal die Woche oder zumindest einmal alle zwei Wochen nach Schlanders in die BASIS zu kommen. Es ist für mich auch ein guter Ausgleich, der mit interessanten Begegnungen und Bekanntschaften einhergeht. Angedacht ist auch eine noch konkretere Zusammenarbeit mit der BASIS. Wie das aussieht sind wir gerade noch am Verhandeln, aber es ist auf jeden Fall etwas geplant.

Dein Fazit zur BASIS? Kannst du uns ein kurzes Statement geben?

BASIS fängt optimal Pendler ab, die ansonsten weite, zeitaufwändige Strecken zurücklegen müssten. Das ist gut für die Umwelt, den Verkehr und natürlich das persönliche Wohlbefinden. Zudem will BASIS auch den Wirtschaftsraum Vinschgau stärken und fördern, indem es Ein-Mann-Unternehmen bzw. Startups unterstützt.

 

Wie ihr seht, sind nicht nur wir zufrieden mit unseren corona-sicheren, Produktivität erhaltenden Arbeitsplätzen im #BASISsafeSPACE! Stay tuned für Interviews mit unseren Coworkern, und meldet euch jetzt unter hoi@basis.space um nach dem Lockdown selbst ein Teil unserer Coworking-Community zu werden!

Coworking, ProWorking
16.11.2020